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WICHTIG

Allgemeine Einbauhinweise  von Ventilatoren:
 
- Drehrichtung prüfen
- Stromaufnahme messen
- Ersatzteile vorhalten
 
Bitte beachten Sie
Ventilatoren und Transformatoren sind induktive Lasten. Der Einschaltstrom kann handelsübliche Sicherungsautomaten mit B-Auslösecharakteristik zum Auslösen bringen. Es müssen Sicherungsautomaten mit C-Auslösecharakteristik verwendet werden. Bei 3~Motoren muss ein 3-poliger Sicherungsautomat, zur Vermeidung eines Zweiphasenlaufes verwendet werden.
 
Bei Einsatz von Frequenzumrichtern:
Ventilatormotor nicht über der Nennfrequenz betreiben,
da die Leistungsaufnahme des Laufrades im Verhältnis zur Drehzahl / Volumenstrom um x³ zunimmt und der Motor überlastet wird.
 
Einige Ventilatoren mit Trommelläufer (z. B. DCMP, CAL) dürfen nicht freiblasend betrieben werden, da diese dann einen zu hohen Strom aufnehmen. Ist die lt. Kennline angegebene Mindestpressung nicht erreicht, wird der Motor überlastet wird heiß und der THermokontakt oder Motorschutzschalter löst aus. In diesem Fall muss die Mindestpressung erhöht werden. Also immer bei Inbetriebnahme Stromaufnahme des Motors messen (Zangenamperemeter) und mit dem Typenschild vergleichen.
 
Drehrichtung überprüfen. Bei rückwärts gekrümmten Laufräder, wie z.B. im Typ DCMR ist die Stromaufnahme bei einem 4-poligen Motor ca. 30% höher bei falscher Drehrichtung. Der Motor wird heiß. Trommelläufer haben einen viel geringeren Strom bei falscher Drehrichtung.
 
Externe Druckverluste überprüfen.
Bei Axialventilatoren steigt die Stromaufnahme mit steigendem Gegendruck
im Kanalsystem.
 
Bei Axialventilatoren immer für gradlinige An- und Abströmun sorgen.
Bögen, Reduzierstücke oder sonst. Widerstände erst nach einer Beruhigungsstrecke vorsehen. Die Länge dieser Beruhigungsstrecke sollte das drei- bis fünffache des Ventilatordurchmessers nicht unterschreiten.
 
Den einfachen Ventilatordurchmesser als Mindestabstand zu Wänden
und anderen Hindernissen vorsehen.
 
Ersatz- und Verschleißteile, die nicht kurzfristig lieferbar sind, sollten bei Ihnen auf Lager liegen. Produktionsausfälle sind in der Regel teurer als die Kosten für das Teil.